Warnzeichen erkennen, Grenzen setzen, Hilfe finden
Glücksspiel ist Unterhaltung mit Verlustrisiko, kein Weg, Geld zu verdienen. Das gilt auch für Bet Bolt. Der Anbieter nennt 18 Jahre als Altersgrenze, und gespielt wird erst ab diesem Alter. Die Hinweise auf dieser Seite setzen bei Ihnen selbst und bei unabhängigen Hilfsstellen an.
Warnzeichen, die Sie ernst nehmen sollten
Achten Sie darauf, wenn Sie mehr Geld oder Zeit einsetzen als geplant, Verluste durch weitere Einsätze ausgleichen wollen, Spielen vor Familie oder Freunden verbergen, Rechnungen aufschieben, um zu spielen, oder gereizt reagieren, sobald das Spiel pausiert. Schon eines dieser Warnzeichen ist ein Grund, eine Pause einzulegen und mit jemandem zu sprechen.
Ein Budget festlegen, bevor Sie einzahlen
Legen Sie vorab einen Betrag fest, dessen Verlust Sie verkraften, und zahlen Sie nie mehr ein. Bei Kryptowährungen kommt hinzu, dass der Wert zwischen Einzahlung und Auszahlung schwanken kann; rechnen Sie Ihr Budget deshalb in Euro und nicht in Coins. Die niedrige Mindesteinzahlung von rund 5 US-Dollar ist kein Grund, höher einzusteigen. Beginnen Sie klein und erhöhen Sie nur, wenn der Betrag weiterhin leicht zu verschmerzen ist.
Zeit und Pausen selbst begrenzen
Stellen Sie sich vor dem Spielen einen Wecker und beenden Sie die Sitzung, wenn er klingelt. Setzen Sie kein geliehenes Geld ein und spielen Sie nie, um Stress oder Einsamkeit zu überspielen. Nach einem größeren Verlust gilt: Pause, nicht Nachlegen. Wer merkt, dass die Pausen kürzer werden oder die Einsätze steigen, sollte die Sitzung früher beenden als geplant und am selben Tag nicht zurückkehren.
Barrieren selbst setzen und die BZgA-Beratung in Deutschland nutzen
Ein Hinweis für Krypto-Spieler: Barrieren bauen Sie am besten selbst. Trennen Sie die Wallet-Verbindung, geben Sie Zugangsdaten an eine vertraute Person oder richten Sie Filterprogramme ein, die Glücksspielseiten blockieren. Allein tragen müssen Sie das nicht: Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung betreibt das Beratungstelefon zur Glücksspielsucht unter 0800 1 37 27 00, und auf der BZgA-Kampagnenseite check-dein-spiel.de finden Sie weitere Informationen. Beide sind von Casinos unabhängig, und Sie können sie nutzen, bevor weitere Einzahlungen folgen.
Minderjährige schützen
Halten Sie Geräte, auf denen Konten oder Wallets eingerichtet sind, vor Kindern und Jugendlichen gesichert. Gespielt wird erst ab 18 Jahren.
Wenn Sie für andere Rat suchen
Sorgen Sie sich um einen Freund oder ein Familienmitglied, sprechen Sie Ihre Sorge ruhig und ohne Vorwurf an, nennen Sie konkrete Beobachtungen wie wachsende Einsätze oder verheimlichte Verluste und bieten Sie an, gemeinsam anzurufen. Druck verstärkt das Verbergen eher. Bieten Sie lieber Gesellschaft bei Aktivitäten an, die nichts mit Spielen zu tun haben.
Ein einfacher Selbsttest vor jeder Sitzung
Drei Fragen helfen vor dem Start: Habe ich den Betrag festgelegt, den ich heute höchstens einsetze? Spiele ich aus Freude und nicht, um einen Verlust zurückzuholen? Weiß ich, wann ich aufhöre? Können Sie eine Frage nicht mit Ja beantworten, verschieben Sie die Sitzung. Bei einem Rakeback-Modell wie dem von Bet Bolt gilt außerdem: Rückvergütung gleicht Verluste nicht aus, sie mildert sie höchstens.
Was Sie nach einem schlechten Abend tun können
Schließen Sie die Sitzung, bevor Sie nachrechnen, wie viel Sie zurückholen müssten. Zahlen Sie am selben Abend nicht erneut ein. Notieren Sie kurz, was Sie eingesetzt haben und wie Sie sich dabei gefühlt haben; dieser Überblick zeigt nüchtern, ob aus Unterhaltung Gewohnheit wird. Denken Sie dabei auch an Ihre Auszahlungen: Gewinne, die Sie sofort abheben, stehen nicht mehr als Einsatz zur Verfügung.
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